{"id":331,"date":"2024-01-02T09:34:38","date_gmt":"2024-01-02T09:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/oberheckenhofen.de\/?page_id=331"},"modified":"2024-01-09T19:33:37","modified_gmt":"2024-01-09T19:33:37","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.oberheckenhofen.de\/?page_id=331","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Oberheckenhofen<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1345 wird&nbsp;<strong>Oberheckenhofen<\/strong>&nbsp;erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Damals wurde festgehalten, dass die Bewohner den Gro\u00dfzehnt dem Domkapitel zu Eichst\u00e4tt zu reichen hatten. Der Kleinzehnt ging an die Liebfrauenkirche zu Roth. 1361 vermachte Heinrich, Priester im Kloster St. Klara zu N\u00fcrnberg seinen Hof zu&nbsp;<strong>Oberheckenhofen<\/strong>&nbsp;den Klarissinnen. 1371 verkaufte der N\u00fcrnberger Peter F\u00fcrer sein Gut samt Fischwasser den Rother Gotteshausmeistern.<br>Im Jahre 1395 bestand der Ort aus vier H\u00f6fen, sp\u00e4ter waren es f\u00fcnf. Davon geh\u00f6rte einer dem Gotteshaus in Roth, je zwei dem St. Klarakloster und dem Landalmosenamt zu N\u00fcrnberg. 1495 gelangte ein G\u00fctlein, bis dahin freies Eigentum von Oberheckenhofener Bauern, in die Hand der Stadt Roth.<br>1561 &#8211; 1565 starben zehn Personen an der Pest. Im 30j\u00e4hrigen Krieg wurden alle Einwohner vertrieben. Erst 1651 l\u00e4sst sich wieder ein Bauer nieder. 1666 gab es zwei bewirtschaftete H\u00f6fe.<br>Der Wiederaufbau war auch hier haupts\u00e4chlich das Werk protestantischer Emigranten aus Ober\u00f6sterreich. Diese mussten sich auch auf landesherrlichen Befehl am Wiederaufbau der Bernloher M\u00fchle beteiligen. Zu den Namen der ersten Jahre geh\u00f6ren Bachmayer, Catheder, Eichhorn, Gs\u00e4nger, Hoffbauer, Rost und Schiller.<br>1735 z\u00e4hlte der Ort sechs H\u00e4user, 1770 neun und 1809 waren es zw\u00f6lf.<br>Seit 1804 gab es in&nbsp;<strong>Oberheckenhofen<\/strong>&nbsp;eine Gastwirtschaft. Der erste Wirt hie\u00df Paul Wild. Von ca. 1868 &#8211; 1879 betrieb der Friedrichsgm\u00fcnder Josef Welsch einen Brokatstamp in&nbsp;<strong>Oberheckenhofen<\/strong>. 1877 nahm Stefan Wie\u00dfmeier f\u00fcr die Gemeinde an einer Hopfenausstellung in N\u00fcrnberg teil.<br>Durch den Ort f\u00fchrte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein gern benutzter Handelsweg von N\u00fcrnberg \u00fcber Augsburg nach Venedig, die sogenannte Venetianerstra\u00dfe.<br>Von Georgensgm\u00fcnd kommend befindet sich am Ortseingang von&nbsp;<strong>Oberheckenhofen<\/strong>&nbsp;ein sogenanntes S\u00fchnekreuz. Man erz\u00e4hlt, dass hier einst jemand ermordet wurde.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.oberheckenhofen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/image001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-375\" style=\"width:296px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.oberheckenhofen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/image001.jpg 480w, https:\/\/www.oberheckenhofen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/image001-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">S\u00fchnekreuz<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oberheckenhofen Im Jahre 1345 wird&nbsp;Oberheckenhofen&nbsp;erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Damals wurde festgehalten, dass die Bewohner den Gro\u00dfzehnt dem Domkapitel zu Eichst\u00e4tt zu reichen hatten. 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